Positive Turnierbilanzen in Darmstadt - 3 Lemgoer mit solidem 8:5.

Am vergangenen Wochenende fand das 2. Darmstädter Winterturnier mit Beteiligung dreier Lemgoer Go-Spieler statt. Bei Nieselregen und Windgeschwindigkeiten jenseits der 80 km/h wurde die TU Darmstadt zum angenehm ruhigen und vor allem trockenen Spielort.

Die 47 Turnierteilnehmer traten, gestärkt durch ein all-inclusive Brötchen- und Kuchen-Buffet, in 5 Runden mit der für Go ungewöhnlichen Fischerzeit zu ihren Partien an. Zwei der drei Lemgoer waren über die gesamte Distanz aktiv und erzielten insgesamt solide Ergebnisse (6:4) -  Auch wenn einige der gespielten Partien eher als Müllentsorgung anstatt als Go-Partien in die Vereinsgeschichte eingehen werden. Unser dritter Lemgoer Go-Kamerad schaffte es, aufgrund der staureichen Anreise aus München, erst zur dritten Runde und konnte so nur ein 2:1 zur Gesamtbilanz beitragen.

Der Samstagabend klang der Leistung angemessen beim bereits bekannten Thailänder aus, wobei sich die Anreise zum Restaurant durch die Besonderheiten Darmstädter Parkhäuser unweigerlich zur Operation "Untergrund" entwickelte. Dennoch gelang es schließlich, ohne Verluste von etwaigen Heckscheiben oder Frontspoilern, das Hotel sicher zu erreichen und die verdiente Nachtruhe konnte zur Erholung und Vorbereitung auf die verbleibenden zwei Runden am Sonntag beginnen.

Insgesamt lässt sich ein gelungenes Turnierwochenende verbuchen. Hat Spaß gemacht - gerne wieder.

 

 

Serie hält - 4 Lemgoer Go-Spieler schaffen 10:10 in Essen!

Nachdem zwei Lemgoer Go-Spieler das Turnierjahr 2020 mit dem Turnier in Karlsruhe bereits, mehr oder weniger erfolgreich, begonnen hatten, starteten in Essen vier Lemgoer in einem 93 Teilnehmer umfassenden Starterfeld ins Turnier.

Nach angenehmer und gut getimter Anreise zum Spielort in der Villa Rü, gelang es über die 5 Runden ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen (10:10). Im Detail offenbarten sich hier erneut starke Unterschiede in den Einzelwertungen. Es zeigte sich, dass auch nach längerer Pause erfolgreich Go gespielt werden kann (4:1) und auf der anderen Seite trotz Herabstufung, seit Karlsruhe, mäßiges Spiel (2:3) möglich ist. Manch einer traf in diesem Turnier alte (und auch wieder neue) Angstgegner und verwandelte bereits gewonnene Partien erfolgreich in Niederlagen. Summa summarum waren alle Partien fair gespielt und trugen zur angenehmen Gesamtatmosphäre des Turniers bei.

Hervorzuheben beim Essener Go-Turnier ist neben der humorvollen Turnierorganisation (inklusive Witzegewitter) auch die Verpflegung. Fast schon legendär: "handgedengelter" Kartoffelsalat und "Erstrundengeschwindigkeitsfrühstück". In diesem Jahr luden zwei geräumige Spielsäle und ein zusätzlicher Aufenthaltsraum in der Villa Rü zum Verweilen ein. Unterhaltung mit Freunden, Go-Blitzpartien, sowie das Ausweichen auf andere Brettspiele waren daher problem möglich, ohne die noch laufenden Go-Partien zu stören.

Da Turnierort und Übernachtungshotel beide zentral in Essen zu finden sind, war trotz Überfüllung des Erstwahl-Restaurant die Verpflegung am Samstagabend leicht zu sichern. Das Essener Go-Turnier ist und bleibt daher ein fester Bestandteil des Lemgoer Turnierkalenders. Der Termin fürs nächste Jahr ist bereits notiert.

Lemgoer Go-Spieler mit 4:4 ins neue Turnierjahr gestartet!

Mit einem fast schon traditionellen Besuch des Karlsruher Winterturniers starteten zwei Go-Spieler des SC St. Pauli 2011 e.V. das Turnierjahr 2020.  Das Karlsruher Winterturnier zeichnet sich besonders durch die großzügige Bedenkzeit der einzelnen Partien aus - nur zwei Spiele pro Tag tragen zusätzlich zur entspannten Atmosphäre bei. Dank eines Feiertags in Baden-Württemberg konnte das Turnier in diesem Jahr an drei Tagen ausgerichtet werden, so dass insgesamt 6 Runden gespielt werden sollten. Leider mussten wir in Ermangelung selbigen Feiertags in NRW frühzeitig - also bereits am Sonntag wieder abreisen. 4 Runden sind immer noch besser als gar keine - zumindest meistens...aber dazu später mehr.

Nach einer Zeit der Ruhe und des Zusammenkommens mit der Familie über die Feiertage stellt das erste Go-Turnier immer eine willkommene Möglichkeit dar zu schauen, ob man sich noch an Regeln und Strategien des Go-Spielens erinnern kann. Einigen fällt dies offensichtlich leichter als anderen.

Welches Ergebnis wurde bei dieser Standortbestimmung also erzielt?
Finden wir es heraus:

In einem Teilnehmerfeld von 64 Go-Spielern waren stets auch Spieler der eigenen Spielstärke zu finden, auch wenn letztere sich während der Weihnachtspause drastisch und unbemerkt verändert haben sollte. So starteten wir in dem guten Glauben, die alte Stärke von 2019 (insbeondere die Form der Vereinsmeisterschaft vom November) auch im neuen Jahr sicher aufs Brett bringen zu können. #Rekordvereinsmeisterbesiegerbesieger

Mit angenommenen 6k und 9k gingen wir also ins Turnier. Dabei begegneten wir neben Bekannten und Freunden auch einigen neuen Gesichtern. Das Gesamtergebnis ist aus Lemgoer Sicht ausgeglichen, im Detail allerdings ungleich verteilt. #0:4 #4:0

Am Turnierort lag es jedenfalls nicht. Im Koeriwerk hatten wir genug Platz und Ruhe, um die ausreichende Bedenkzeit sinnvoll zu nutzen (oder auch nicht).

Wir merken, dass das Wissen und die Erinnerung an Strategien des Go-Spielens durchaus unterschiedlich die Feiertage überstanden haben. In beiden Fällen nehmen wir es als Motivation und Ansporn für die folgenden Turniere.

Neben dem eigentlichen Turnierbetrieb spielte natürlich auch das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten eine wichtige Rolle. Dank des entspannten Turnierplans und der nahegelegenen Innenstadt konnten wir mit einigen Freunden die Abende ausklingen lassen. Vor allem auch durch die Unterbringung als Gruppe bei einem lokalen Go-Spieler war es ein entspanntes Wochenende.

Mit Dank an Turnierleitung und Orga bis nächstes Jahr - mal schauen mit welcher Spielstärke.