Satzung

aktuelle Satzung des Sport-Club St. Pauli 2011 e.V.

§ 1 Name, Sitz

Der Sport-Club St. Pauli 2011, kurz SC St. Pauli, hat seinen Sitz in Lemgo und soll im Vereinsregister Lemgo eingetragen werden. Er umfasst die folgenden Abteilungen:
- Fußball

Auf Beschluss des Vorstandes können weitere Abteilungen gebildet oder einzelne Abteilungen aufgelöst oder zusammengeführt werden.

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung des Sports, insbesondere der in den in § 1 Abs. 1 genannten Abteilungen ausgeübten Sportarten. Andere Sportarten werden nach Bedarf und Interesse ebenfalls gefördert.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Training, die Testspiele und die Teilnahme am regulären Liga-Spielbetrieb.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Eintritt von Mitgliedern

Mitglied des Vereins kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat. Minderjährige können mit der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter Mitglied im Verein werden. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichen Antrag der Vorstand. Alle Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besitzen das aktive und passive
Wahlrecht. Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, besitzen das aktive Wahlrecht. Der Verein bietet die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft. Fördermitglieder besitzen weder das aktive noch das passive Wahlrecht. Sie nehmen nicht an der Mitgliederversammlung teil.

§ 4 Austritt von Mitgliedern

Ein Mitglied kann durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden des Vorstandes zum 30.06. oder 31.12. eines jeden Jahres austreten.

§ 5 Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand, wobei eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen erforderlich ist.

§ 6 Mitgliedsbeitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Hierzu reicht eine einfache Mehrheit.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart und einer von der Mitgliederversammlung festzulegenden Anzahl von Beisitzern. Der Vorstand sollte aus mindesten vier und höchstens sieben Mitgliedern bestehen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu einer Neuwahl im Amt. Jeweils der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Vereinsvorstandes sowie der Kassenwart sind einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt. Jedes Vorstandsmitglied muss Mitglied des Vereins sein und das 18. Lebensjahr vollendet
haben. Bei Stimmengleichheit im Vorstand entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt
wird. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte zwei Kassenprüfer, die jährlich die Vereinskasse prüfen und bei Neuwahlen ein Votum zur Entlastung des Vorstandes abgeben.
Die Mitgliederversammlung hat insbesondere die Aufgabe, den Vorsitzenden und den Vorstand zu wählen, den Haushaltsplan zu beschließen, die Mitgliedsbeiträge festzusetzen und dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

§ 9 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief oder E-mail einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Aufgabe der Einladung bei der Post
unter der letzten dem Verein bekannten Mitgliedsadresse oder der Versand als E-mail unter die bekannte E-mail-Adresse.

§ 10 Ablauf von Mitgliederversammlungen

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, wird ein anderes Mitglied des Vorstandes die Versammlung leiten. Sofern kein Mitglied des Vorstandes anwesend ist, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehnteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muss schriftlich abgestimmt werden.

§ 11 Protokollierung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses vom Protokollführer (§ 10) in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.

§ 12 Zusammenarbeit

Der SC St. Pauli arbeitet mit der ev. ref. Kirchengemeinde St. Pauli konzeptionell und strategisch durch dafür geeignete Abstimmungsprozesse zusammen. Das Weitere regelt eine Geschäftsordnung, die der Vorstand im Benehmen mit dem Kirchenvorstand St. Pauli erstellt. Im Gegenzug erlaubt die ev. ref. Kirchengemeinde St. Pauli die Verwendung des
Namens „St. Pauli“.

§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von Dreiviertel der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich
vorzunehmen. Bei Auflösung des Vereins oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Körperschaft an die ev. ref. Kirchengemeinde St. Pauli Lemgo, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 14 Zugehörigkeit zum Verband

Der Verein ist Mitglied des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes e.V. (Landesverband). Mit der Verbandsmitgliedschaft unterwerfen sich der Verein und jedes seiner Einzelmitglieder den jeweiligen Satzung, Ordnungen und Durchführungsbestimmungen des Deutschen Fußball-Bundes, des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik- Verbandes sowie des Fußball- Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V., soweit sie mit den entsprechenden Fachschaften im Landesverband sind.