Mit einem fast schon traditionellen Besuch des Karlsruher Winterturniers starteten zwei Go-Spieler des SC St. Pauli 2011 e.V. das Turnierjahr 2020.  Das Karlsruher Winterturnier zeichnet sich besonders durch die großzügige Bedenkzeit der einzelnen Partien aus - nur zwei Spiele pro Tag tragen zusätzlich zur entspannten Atmosphäre bei. Dank eines Feiertags in Baden-Württemberg konnte das Turnier in diesem Jahr an drei Tagen ausgerichtet werden, so dass insgesamt 6 Runden gespielt werden sollten. Leider mussten wir in Ermangelung selbigen Feiertags in NRW frühzeitig - also bereits am Sonntag wieder abreisen. 4 Runden sind immer noch besser als gar keine - zumindest meistens...aber dazu später mehr.

Nach einer Zeit der Ruhe und des Zusammenkommens mit der Familie über die Feiertage stellt das erste Go-Turnier immer eine willkommene Möglichkeit dar zu schauen, ob man sich noch an Regeln und Strategien des Go-Spielens erinnern kann. Einigen fällt dies offensichtlich leichter als anderen.

Welches Ergebnis wurde bei dieser Standortbestimmung also erzielt?
Finden wir es heraus:

In einem Teilnehmerfeld von 64 Go-Spielern waren stets auch Spieler der eigenen Spielstärke zu finden, auch wenn letztere sich während der Weihnachtspause drastisch und unbemerkt verändert haben sollte. So starteten wir in dem guten Glauben, die alte Stärke von 2019 (insbeondere die Form der Vereinsmeisterschaft vom November) auch im neuen Jahr sicher aufs Brett bringen zu können. #Rekordvereinsmeisterbesiegerbesieger

Mit angenommenen 6k und 9k gingen wir also ins Turnier. Dabei begegneten wir neben Bekannten und Freunden auch einigen neuen Gesichtern. Das Gesamtergebnis ist aus Lemgoer Sicht ausgeglichen, im Detail allerdings ungleich verteilt. #0:4 #4:0

Am Turnierort lag es jedenfalls nicht. Im Koeriwerk hatten wir genug Platz und Ruhe, um die ausreichende Bedenkzeit sinnvoll zu nutzen (oder auch nicht).

Wir merken, dass das Wissen und die Erinnerung an Strategien des Go-Spielens durchaus unterschiedlich die Feiertage überstanden haben. In beiden Fällen nehmen wir es als Motivation und Ansporn für die folgenden Turniere.

Neben dem eigentlichen Turnierbetrieb spielte natürlich auch das Wiedersehen mit Freunden und Bekannten eine wichtige Rolle. Dank des entspannten Turnierplans und der nahegelegenen Innenstadt konnten wir mit einigen Freunden die Abende ausklingen lassen. Vor allem auch durch die Unterbringung als Gruppe bei einem lokalen Go-Spieler war es ein entspanntes Wochenende.

Mit Dank an Turnierleitung und Orga bis nächstes Jahr - mal schauen mit welcher Spielstärke.